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 | Meditation |
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Zwei Dinge können Autoren derbe zu schaffen machen:
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die Schreibblockade, wo keine gute Ideen kommen wollen oder das Leben anderweitig fordert, dass man einfach keine Zeit zum Schreiben findet oder weil es einem schlecht geht oder aus noch ganz anderen Gründen
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Oder das Gegenteil davon. Nämlich, wenn man nicht weiß, was man zuerst anpacken soll. Wenn die Gedanken regelrecht Purzelbaum schlagen, sich die Ideen die Klinke in die Hand geben, bevor wir auch nur eine einzelne schriftlich festgehalten haben (was man aber auf jeden Fall so schnell wie möglich tun sollte, bevor alles wieder weg ist) ...
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Wie auch immer – hier kommt meine Lösung jedes dieser Probleme:
MEDITATION – das Sitzen in der Stille mit dem Blick nach innen. Vielleicht mag das im ersten Moment etwas komisch klingen, aber es hilft. Es fördert die Konzentration, man bekommt den Kopf frei und kann viel klarer denken. Ein Versuch bringt vielleicht noch nicht sehr viel, denn in der regelmäßigen Übung steckt der Erfolg, aber schaden kann es überhaupt nicht. Deshalb kommt hier eine kleine Anleitung zur Entspannung:
Vorn auf die Kante des Stuhls setzen, beide Füße fest auf den Boden stellen, die Beine etwas mehr als schulterbreit auseinander. Dabei leicht hin und her wiegen, ob man wirklich gut sitzt. Die Hände werden locker auf die Knie abgelegt. Nun mit der Aufmerksamkeit in den Rücken gehen. Sitze ich gerade? Sitze ich lieber ganz still oder ist es besser, mich leicht zu bewegen? Wie fühle ich mich wohler? Wenn das klar ist, wird die Aufmerksamkeit auf den Atem gerichtet. Er soll nicht verändert, sondern nur beobachtet werden. Einfaches Wahrnehmen, wie der Atem kommt und wieder geht. Ich schaue mir selbst zu und höre, ohne zu werten. Ohne zu denken.
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Wer das lieber im Schneidersitz tut, soll das tun. Wer das lieber mit leiser, ruhiger Musik im Hintergrund tut, soll das tun. Wer sich dabei auf ein Gebet oder ein Gedicht konzentrieren möchte, darf auch das tun. Alles sind gute Meditationsübungen. Wem die Ruhe für alle diese Übungen fehlt, für den hab ich noch einen Bonus-Tipp. Wenn man die nebenstehende Rosette ausdruckt und vergrößert, kann man mit den Augen den Linien folgen, die sich in unendlichen Schleifen durch die Grafik ziehen. Dazu die Geschwindigkeit an den Atem anpassen und schon befindet man sich mitten in einer Bildmeditation. Und die bringt einen garantiert zur Ruhe – ob man will oder nicht.
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